SDMA - Frühmarker bei Nierenerkrankungen

 

Erkrankungen der Niere sind bei älteren Hunden und Katzen sehr häufig anzutreffen und haben schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Im Laufe des Lebens entwickelt eine von drei Katzen und einer von zehn Hunden eine Nierenerkrankung.

Die frühzeitige Diagnose der Erkrankung kann neue Behandlungsoptionen ermöglichen, die die Lebensdauer verlängern
können. Solch eine frühzeitige Diagnose kann nun von Tierärzten gestellt werden, dank eines revolutionären neuen Nierenfunktionstests: IDEXX SDMA™.

SDMA aus Serum oder Plasma ist im Gegensatz zu Kreatinin ein weitaus
sensiblerer Biomarker für die Beurteilung der Nierenfunktion.
Persistierende Konzentrationen von >14ug/dl weisen auf eine
verminderte renale Elimination und somit auf eine mögliche
eingeschränkte Nierenfunktion hin. Als Bestandteil der minimalen
Datenbasis erlaubt IDEXX SDMA™ die Diagnose einer chronischen
Nierenerkrankung noch vor dem Einsetzen klinischer Symptome und
einer damit einhergehenden, oftmals irreversiblen Schädigung der Niere.

Impftiterbestimmung

Da eine Impfung nicht nur vor gefährlichen bis tödlichen Erkrankungen hilft, sondern für den Körper auch eine Belastung darstellt, ist es sinnvoll vor der fälligen Impfung eine Impftiterbestimmung zu machen. Bei Impfungen zu folgenden Erkrankungen können wir die Titerbestimmung durchführen:

 

HUND:

  • Staupe
  • Hepatits
  • Parvovirose

 

KATZE:

  • Katzenseuche
  • Katzenschnupfen

 

Ablauf:

Für die Titerbestimmung benötigen wir eine Blutprobe Ihres Tieres.

2 x pro Woche werden die Proben ausgewertet (dauert etwa 1,5 Stunden pro Probe) und sie werden anschliessend telefonisch über das Ergebnis informiert.

 

Kosten: die Kosten belaufen sich pro Blutprobe inkl. Beratung, Blutabnahme und Auswertung auf € 70,00 inkl. Mwst.

Achtung beim Welpenkauf!

 

Infos unter: www.stoppuppytraders.org

HUNDEIMPFUNG NEU

Wie bisher wird gegen folgende Erkrankungen geimpft:

  • Parvovirose
  • Staupe
  • ansteckende Leberentzündung (HCC)
  • Zwingerhusten
  • Leptospirose
  • Tollwut

wahlweise Borreliose, Babesiose und Leishmaniose (hier bleibt das jährliche Intervall)

 

Geändert hat sich vor allem das IMPFINTERVALL. Lediglich bei den Impfungen gegen Leptospirose und Zwingerhusten gibt es auch erweiterte Komponenten.

 

Bei uns in der Praxis werden Impfstoffe verwendet, die eine 3-Jahres - Zulassung für Tollwut, Staupe, Parvo und ansteckende Leberentzündung (HCC) haben.

 

Daraus ergibt sich folgendes "neue" Impfschema:

 

Grundimmunisierung Welpe / nicht geimpfter Hund:

1. Impfung: Staupe, Parvo, Zwingerhusten, Leptospirose und HCC

2. Impfung: Auffrischung nach 4 Wochen gegen oben genannte Komponenten

 

Grundimmunisierung Tollwut:

2x im Abstand von 4 Wochen bevor das 6. Lebensmonat erreicht ist.

 

Auffrischungsimpfungen:

alle 3 Jahre: Staupe, Parvo, HCC und Tollwut (evtl. vorherige Titerbestimmung)

jährlich: Leptospirose und Zwingerhusten, wobei Zwingerhusten behnadelt werden kann und daher eine sogenannte non-core Impfung darstellt.

 

Bei der Impfung gegen Leptospirose kann der Besitzer entscheiden, ob der erweiterte Impfstoff oder der herkömmliche Impstoff verabreicht wird. Bei Welpen empfiehlt sich mit dem erweiterten Impfstoff zu grundimmunisieren.

Bei bereits geimpften Tieren müsste bei Umstieg auf den erweiterten Impfstoff die Impfung gegen Leptospirose nach 4 Wochen aufgefrischt werden.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.leptospirose-hund.de

 

Auch bei der Impfung gegen Zwingerhusten hat sich etwas verändert. Die Impfung hat auch erweiterte Komponenten, sie ist im Gegensatz zur Leptospirose - Impfung nach 1-maliger Verabreichung 1 Jahr gültig. Die Impfung wird nicht mehr gespritzt, sondern in die Nase getropft.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.zwingerhusten.de

 

Daraus ergibt sich eine deutlich geringere Belastung des Hundes durch die Impfung bei gleichem bzw. verbessertem Schutz.

Nicht vergessen: Wurmkuren für Ihr Haustier

Fachleute empfehlen, Hunde und Katzen alle drei Monate zu entwurmen. Wann haben Sie zuletzt Ihr Tier behandeln lassen? Wir beraten Sie gerne.

Das Elend der unkastrierten Katzen.docx
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